Kremser Schmidt

 
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Informationen und Rahmenprogramm

Ausstellungsort

museumkrems
moderne Galerie im ehem. Dominikanerkloster
Körnermarkt 14
3500 Krems an der Donau

 

Öffnungszeiten

24. - 30. Juni 2018
Mi - So, 11.00 - 18.00 Uhr

 

1. Juli - 28. Oktober 2018
täglich, 11.00 - 18.00

 

Preise

Erwachsene
einmaliger Eintritt im museumkrems, Dominikanerkirche exkl. Gozzoburg
€   7,50
Gruppen ab 15 Personen
einmaliger Eintritt im museumkrems, Dominikanerkirche exkl. Gozzoburg 
€   6,00
Super-Kombiticket 
einmaligen Eintritt in folgende Kunstinstitutionen
museumkrems, Dominikanerkirche, Kunsthalle Krems, 
Karikaturmuseum Krems, Forum Frohner, Ernst Krenek Forum
€ 18,00

 

Besucher unter 19 Jahren
einmaliger Eintritt im museumkrems, Dominikanerkirche exkl. Gozzoburg
freier Eintritt

 

Regelmässige Führung

An jedem Sonn- und Feiertag, 11.00 Uhr

 

Führung durch die Ausstellungen Weltberühmt in Krems. Vom Kremser Schmidt ins Padhiland im Museum Krems und Spaces. Eva Schlegel in der Dominikanerkirche Krems.

 

Familienführung

Jeden ersten Sonntag, 11.00 Uhr

Jeden ersten Sonntag bietet die Landesgalerie Niederösterreich eine Führung durch die Ausstellung Weltberühmt in Krems. Vom Kremser Schmidt in Padhiland für die ganze Familie an!

 

Termine: 01.07.  |  05.08.  |  02.09.  | 07.10. 

 

KUNST, Kaffee & Kipferl

Sonntag, 26.08.2018, 10.30–12.30 Uhr 

 

Der Blick des Kurators | Bei KUNST, Kaffee & Kipferl begleiten Günther Oberhollenzer, Kurator der Landesgalerie Niederösterreich, und Gregor Kremser, Leiter des Kulturamts Krems ganz persönlich durch die Ausstellung. Zum Ankommen reicht die Kunstmeile Krems Kaffee und Kipferl. Die Experten schildern vor Originalen ihre Sicht auf die Kunst. Besucher/innen erfahren Hintergründe, hören Anekdoten und können sich im kleinen Rahmen mit interessanten Persönlichkeiten austauschen. 

Anmeldung bis spätestens Montag vor der Veranstaltung unter .

 

Begrenzte Teilnehmer/innenzahl.

 

Für Schulen: Krems neu entdeckt!

Krems von einer unbekannten Seite kennenlernen: Martin Johann Schmidt (1718-1801) braver Bürger und Stadtrat wird einem anderen Kremser, dem „Bürgerschreck“ Padhi Frieberger (1931-2016) gegenüber gestellt. Gemeinsam blicken wir auf die Biographien der beiden Kremser und begegnen dabei noch weiteren, spannenden Positionen aus Vergangenheit und Gegenwart. (Führungen 60 oder 90 Min.)

 

Empfohlen für Gruppen und Schüler/innen ab 6 Jahren bis zur Maturavorbereitung mit Schwerpunktsetzung Bildnerische Erziehung, Musikerziehung, Geschichte und Politische Bildung, Geographie und Wirtschaftskunde, Sachunterricht.

 

Führung jetzt buchen unter

 

Symposium Kremser Schmidt

In Zusammenarbeit mit dem Department für Kunst- und Kulturwissenschaften der Donau-Universität Krems findet in Krems und auf Stift Göttweig ein Symposium zum Kremser Schmidt statt.

 


KREMSER SCHMIDT - KUNST, WISSEN, ÖKONOMIE 
Symposium zum 300. Geburtstag von Johann Martin Schmidt (1718-1801)
24.-25.09.2018

 

Nähere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter
Die Teilnahme ist kostenlos.

 

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300 Jahre für 3 Stunden. Martin Johann Schmidt in Krems und Stein erleben

24. September 2018, 15.00 - 18.00 Uhr
Besuch wichtiger Wirkungsstätten von Martin Johann Schmidt (freier Eintritt)

Wo könnte man Martin Johann Schmidt besser kennen lernen als in seiner Heimat? An diesem Montag werden von 15 bis 18 Uhr die Türen zur Welt des Kremser Schmidt bei freiem Eintritt geöffnet und die Geschichte dahinter erzählt.

 

Vom Kremser Schmidt zu Padhi Frieberger

Der 300ste Geburtstag von Martin Johann Schmidt (1718-1801) ist Anlass für die Frage nach dem Kremser Beitrag zur internationalen Moderne. Mit dem Kremser Schmidt war ein überregionaler Künstler-Star im Geiste der Aufklärung in der Donaustadt angekommen. Zwei Jahrhunderte später wurde dieses Bild des anerkannten Bürger-Künstlers durch Padhi Frieberger (1931-2016) ins Gegenteil verkehrt. War Schmidt als Unternehmer, Stadtrat und barocker Künstlerstar der Spitze der Gesellschaft zuzurechnen, so wird zwei Jahrhunderte später Friebergers Welt zum Inbegriff des künstlerischen Widerstands.

 

Zwei weitere Kremser konnten im Grenzbereich zwischen Kunst und Wissenschaft Höchstleistungen vollbringen. Eine Generation nach Schmidt, der fast ein ganzes Leben in seiner Heimatstadt verbracht hatte, wurde Michael Wutky (1739-1822) zum leidenschaftlichen Italien-Reisenden. Er begab sich in Begleitung des englischen Naturwissenschaftlers William Hamilton bis an den Fuß des Vesuvs, um effektvolle Malereien aber auch präzise naturwissenschaftliche Zeichnungen des Vulkans anzufertigen. Josef Maria Eder (1855-1944), Photochemiker und Gründer der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, konnte von Krems aus eine beeindruckende internationale Karriere starten. Es gelangen dem Chemiker (in Zusammenarbeit mit Eduard Valenta) Pionierleistungen wie die photographische Verbreitung der Röntgenstrahlen und die Grundlagenentwicklung des Kinofilms in Zusammenarbeit mit den Brüdern Lumière.

 

Die Ausstellung wirft aber auch einen aktuellen Blick auf den Kremser Schmidt. Mit Werken von Margot Pilz sowie Helmut & Johanna Kandl wird die gesellschaftliche Relevanz der Bildwelt des „Letzten Barockkünstlers“ überprüft. Pilz stellt in der Photoserie „Hommage an Kremser Schmidt“ das Patriachat und seine Religionsvorstellungen in Frage und widmet die Arbeit dem neu erwachten Selbstbewusstsein der feministischen Künstlerinnen. Helmut und Johanna Kandl beschäftigen sich dagegen mit dem Gemälde „Junge Mädchen beim Wahrsager“, einem zentralen Hauptwerk des Künstlers und reflektieren dessen Mehrdeutigkeit.
 
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Bildcredits

 

Martin Johann Schmidt, Selbstporträt (Detail), 1754 Aufbewahrungsort: museumkrems, Leihgabe der Privatstiftung Sparkasse Krems Foto: Peter Böttcher, Allhartsberg

 

Margot Pilz, Das letzte Abendmahl. Hommage à Kremser Schmidt, 1979 © Wien Museum

 

Josef Maria Eder und Eduard Valenta, Fische, 1896, aus der Serie: "Versuche über Photographie mittelst der Röntgen Strahlen" © museumkrems Foto: Peter Böttcher, Allhartsberg

 

Martin Johann Schmidt, Junge Mädchen beim Wahrsager, 1773 © Landessammlungen Niederösterreich Foto: Christoph Fuchs

 

Helmut & Johanna Kandl, War‘s Hagar?, 2017, Detail der künstlerischen Intervention zu „Junge Mädchen beim Wahrsager“ © Helmut & Johanna Kandl

 

Michael Wutky, Der Ausbruch des Vesuvs, um 1772-1782 © Landessammlungen Niederösterreich Foto: Peter Böttcher

 

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