... hier entsteht ein Hafen der Kunst ...

 

Mit der Landesgalerie Niederösterreich entsteht in Krems auf den Überresten eines mittelalterlichen Umschlagplatzes von Waren und Werten ein neuer Hafen, ein Hafen der Kunst. Die Landesgalerie Niederösterreich wird die Bestände der Landessammlungen Niederösterreich mit wichtigen Privatkollektionen verbinden und mit ihren Ausstellungen auf Fragen der Gegenwart reagieren.

 

Wie verändert der Museumsneubau die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner? Wie sehen Kinder und Jugendliche diesen neuen Raum? Wie viel Geschichte(n) sind für die Schülerinnen und Schüler greifbar und welchen Platz nehmen sie darin ein? Was ist ihre Perspektive auf diesen Raum rund um die neue Landesgalerie Niederösterreich?

 

Die Schülerinnen und Schüler des BG Rechte Kremszeile sind diesen Fragen mithilfe von Expert/innen auf den Gebieten Archäologie, Architektur und Kunst in den letzten Monaten nachgegangen. Ihre aktive und kreative Auseinandersetzung mit den Themen Raum und Umwelt, Architektur und Bauten für Kunst, wird am 4. und 5. Mai im Rahmen des Viertelfestival NÖ - Waldviertel 2018 für alle sichtbar und für jede/n erweiterbar.

 

Freitag,  04.05.2018

11:00 Uhr    Eröffnung und Projektpräsentation der Schüler/innen

 

Samstag, 05.05.2018

11:00 Uhr    Führungen zur Ausstellung der Schüler/innen

 

Treffpunkt Schaufenster der Landesgalerie Niederösterreich am Welterbeplatz 1, Schiffsanlegestelle, 3500 Krems

 

Projektleitung Stephanie Sentall, Jochen Sengseis

 

Hintergrund

 

Im Bereich der Landesgalerie Niederösterreich hat es im Mittelalter einen Hafen gegeben. Bei Aushubarbeiten für den neuen Museumsbau stießen Bauarbeiter im Dezember 2016 in rund fünf Metern Tiefe auf beachtliche Bodenfunde: eine Tonvase, ein Holzpaddel und in der Folge auf dutzende Holzpfeiler einer Uferbefestigung, die auf eine beachtliche Hafenanlage schließen lassen. Ein archäologisches Team führte über zwei Monate die Ausgrabungsarbeiten durch.

Die Erforschung und Dokumentation der Funde ist noch nicht abgeschlossen, doch es ist davon auszugehen, dass Stein damals eine venezianische Anmutung hatte und man von der Anlegestelle direkt in die Stadt gelangen konnte. So rückt nun auch die Landesgalerie Niederösterreich näher an die Donau und wird zum neuen Hafen – einen Hafen für die Kunst.

Sie verbinden ein besonderes Ereignis mit diesem Ort oder haben eine schöne, berührende, außergewöhnliche Geschichte erlebt? Teilen Sie mit uns Ihre Ansicht dieses Ortes der Sehnsucht, des Glücks und der Freiheit rund um die neue Landesgalerie Niederösterreich!

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