Großer Ansturm auf den Stand der Landesgalerie Niederösterreich

Headerfoto: © Lachlan LOX Blair

 

Die viennacontemporary 2017 ist zu Ende, die Stände sind wieder abgebaut und es ist Zeit, Resümee zu ziehen. Wir sind begeistert. Das Interesse für die Landesgalerie Niederösterreich war enorm. Es begann am Mittwoch, den 20. September, gleich nach der Pressekonferenz und sollte bis Sonntag Abend, den 24. nicht mehr abreißen. Zahllose KünstlerInnen und MuseumsdirektorInnen, SammlerInnen und GaleristInnen, ArchitektInnen und andere KunstliebhaberInnen besuchten unseren Stand und waren neugierig zu erfahren, was genau in Krems geplant ist. Christian Bauer und ich führten mit Unterstützung mehrerer Kolleginnen dutzende Gespräche, erklärten das aufsehenerregende Architekturmodell des Museums (das wir so übereinander stapelten, dass man in die einzelnen Ausstellungsebenen hineinsehen konnte) und zeigten aktuelle Baustellenfotos, um die vielfältigen Fragen zu beantworten. Hier eine kleine Auswahl:

 

Wo wird das Museum stehen? (in Krems-Stein, gegenüber der Kunsthalle Krems und dem Karikaturmuseum)

Wer sind die Architekten? (Bernhard und Stefan Marte aus Feldkirch in Vorarlberg)

Wieviel Ausstellungsfläche wird das neue Museum haben? (rund 3.000m2 auf fünf Ebenen)

Wie geht man mit den außergewöhnlichen Wänden in den Ausstellungsräumen um? (es wird z.T. Einbauten geben, aber die Architektur wird auch im Inneren erfahrbar sein)

Gibt es Tageslicht? (ja, im Erdgeschoss und im dritten Obergeschoss, das Untergeschoss, das 1. und 2. Obergeschoss sind dagegen nur mit künstlicher Beleuchtung ausgestattet)

Wie wird die Außenhaut des Museums beschaffen sein? (Schindeln aus Metall in einem matten hellgrauen Ton)

Was wird im Museum zu sehen sein? (Kunstwerke der Landessammlungen Niederösterreich sowie Privatsammlungen und Leihgaben in spannenden Themenausstellungen und Einzelpräsentationen mit Schwerpunkt Ende 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart)

Wie ist die Beziehung zur Kunsthalle Krems? (wir sind nachbarschaftlich und freundschaftlich miteinander verbunden, über die unterirdische Ausstellungsebene kann man direkt in die Kunsthalle Krems gelangen)

Was unterscheidet inhaltlich die Landesgalerie Niederösterreich von der Kunsthalle Krems? (der Focus der Landesgalerie Niederösterreich liegt auf österreichischer Kunst vor allem des 19., 20. und 21. Jahrhunderts, jener der Kunsthalle Krems auf internationaler Kunst nach 1945)

Wer finanziert das Museum? (das Land Niederösterreich)

Wie weit sind die Baumaßnahmen? (Untergeschoss und Erdgeschoss sind schon weit fortgeschritten, derzeit wird gerade die Decke des Erdgeschoss betoniert und die Verschalung für das erste Obergeschoss vorbereitet)

 

Neben dem großen Modell fand auch das Werk „WENN ICH KUNST SAGE  MEINE ICH DAS GANZE“ von Leo Zogmayer großen Zuspruch. Der Künstler bezieht sich mit dem Schriftbild auf den Inhalt des Museums, der Satz wird auch in das Museum Eingang finden. Ein schöner Leitspruch auch für die weiteren inhaltlichen wie organisatorischen Vorbereitungen.

 

Günther Oberhollenzer 

Bernhard Hainz,
Kunstsammler

Foto: Martina Hackel

Leo Zogmayer und Helmut Kandl, Künstler

Foto: Martina Hackel

Mona Hahn und Werner Reiterer, Künstlerin/ Künstler

Foto: Martina Hackel

Carola Kraus,
Direktorin MUMOK

Foto: Martina Hackel

Suse Krawagna und Eva Wagner, Künstlerinnen

Foto: Martina Hackel

Der Stand der Landesgalerie Niederösterreich

Foto: Günther Oberhollenzer

 

Veröffentlicht von Günther Oberhollenzer

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