Vom Spatenstich zu den Inhalten

Gespräche übers Sammeln

Der gemeinsame Spatenstich am vergangenen Samstag hat rund 400 begeisterten BesucherInnen (darunter Landeshauptmann Erwin Pröll, Bürgermeister Reinhard Resch sowie das Architektenteam Bernhard und Stefan Marte) die Möglichkeit gegeben, die Entstehung der Landesgalerie Niederösterreich von Anfang an mit eigenem Engagement zu begleiten. Gemäß dem Motto „Mittendrin statt nur dabei“ sind diese Menschen Teil des „Spirits“ einer breiten Einbindung der Bevölkerung.

Während aller Bauphasen werden wir informieren, ankündigen und Lust auf die Angebote des neuen Hauses machen. Einen „roten Faden“ bilden die Expertengespräche mit spannenden Informationen zu den zahlreichen Aspekten rund um das Museum. Das Sammeln macht hier den Anfang und Ernst Ploil ist unser erster Gast.

Am 16. Juni 2016 wird der Wiener Kunstsammler um 18.30 Uhr im Kremser Literaturhaus (Steiner Landstraße 3) über seinen Bezug zur Kunst reden. „Sammeln als Existenzbewältigung und Erkenntnisgewinn“ ist der Titel des Abends, der vom Kurzvortrag zu einem Gespräch führt, auf das ich mich schon sehr freue.

Ernst Ploil fing früh zu sammeln an, ein halbes Jahrhundert hat sich seine Leidenschaft kontinuierlich weiterentwickelt. Dreh- und Angelpunkt der Sammlung Ploil ist das Gesamtkunstwerk, das sich von der Zeit um 1900 hin zur Kunst der Gegenwart erweitert hat. Der Wille, wichtige Werke und Werkgruppen zu verstehen, ist dabei Ploils Grundbedürfnis. Lötz-Vasen, Möbel aus dem Klimt-Atelier, der Symbolismus in Schieles Werken oder minimalistische Gemälde Gerhard Richters, Josef Albers΄ und Ad Reinhardts: Ernst Ploil bemüht sich, den tieferen Sinn seiner Kunstwerke und deren Wirkung auf ihn selbst zu ergründen.

Ich freue mich auf einen spannenden Abend!

Christian Bauer
Künstlerischer Direktor

Mein Besuch

0 Einträge Eintrag

Voraussichtliche Besuchszeit

Liste senden